Negativ-Ranking vermeiden

Mittels SEO - richtig eingesetzt - lässt sich viel bewerkstelligen. Doch stimmt das? Lässt sich eine negative Bewertung besipielsweise durch gezielte SEO Maßnahmen von der Startseite verdrängen? Das Zauberwort dazu: Online Reputation Management.

Äußerungen, die direkt auf Plattformen getätigt werden, können meist direkt behandelt werden. Bedeutet, Sie können direkt mit dem Kunden in Kontakt treten, um ein Mißverständnis auszuräumen.


Wichtig. Das Feedback des Kunden ernst nehmen und darauf eingehen. Denken Sie an die vielen Möglichkeiten, die sich gerade auf diesem Sektor auftun.

Google bringt einen negativen Treffer. Was tun?

Was aber, wenn jemand nach meinem Firmennamen sucht, und Kritik, negative Presse und rufschädigende Inhalte direkt auf der ersten Seite der Suchergebnisse sieht? Es ist eine Sache, wenn negative Artikel auf diversen Blogs oder Websites veröffentlicht werden und einige Videos auf YouTube herumschwirren, aber es eine ganz andere Sache, wenn diese direkt unter meinem Namen auf Google erscheinen, und das noch mit reißerischen Überschriften.

Wenn jemand gezielt nach Kritik oder Kontroversen sucht, dann wird er diese auch finden, vorausgesetzt es gibt welche, was aber ab einem gewissen Bekanntheitsgrad anzunehmen ist. Wenn aber unbedarfte User ohne böse Absicht solche Ergebnisse sehen, so stellt dies ein ernstzunehmendes Problem dar.


Eine der Lösungsansätze: SEO

Negatives von der ersten Seite verdrängen

Die Strategie ist einfach: Sie können Einträge nicht abwerten. Sie können aber andere Einträge aufwerten. Sie heben somit den Mehrwert und verdrängen dadurch eine negative Anzeige.


Zuerst muss man die erste Seite der Suchergebnisse genau analysieren. Je nach Branche gibt es hier große Unterschiede. In der Regel sehen wir auf Platz eins die Brand, also die eigene Website, auf Platz zwei Wikipedia und auf Platz drei kann bereits das erste Bewertungsportal zu finden sein. Dann folgen News, Videos, Info-Sites, Bewertungen, Konkurrenten, Partner, Blogartikel, Forumsdiskussionen und andere.


Beginnen Sie mit der Optimierung von eigenen Präsenzen, um die erste Seite auf Google zu dominieren. Hierfür werden alle Mittel, die durch SEO zur Verfügung stehen, eingesetzt – von Content Strategie bis Linkaufbau.


In einem zweiten Schritt erstellt man neue Präsenzen und bekämpft Gleiches mit Gleichem: Wenn es negative Videos gibt, kann man diese am besten mit eigenen – besseren – Videos verdrängen, zumal für viele Suchanfragen maximal ein Video auf der ersten Seite von Google gezeigt wird. Das heißt, man konkurriert hier nicht mit zehn Listings, sondern nur mit einem.

Bereinigen Sie Ihre Online Vergangenheit

Diese Strategie ist nicht nur für Marken, sondern auch für Privatpersonen anwendbar. Hier ist größte Diskretion angesagt, da es meist um prominente Individuen geht, die ihre eigene Online-Vergangenheit bereinigen wollen, ob selbstverschuldet oder auch nicht. Auch Menschen, die aufgrund negativer Suchmaschinenergebnisse zu ihrem Namen Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden, kann auf diese Weise geholfen werden. Seit 2014 ist es zwar möglich, bei Google die Löschung von bestimmten diffamierenden Einträge zu beantragen („Recht auf Vergessen“), wenn das aber nicht ausreicht, ist professionelle Hilfe angeraten.

Last but not least

Lassen Sie es erst gar nicht soweit kommen. Prävention ist immer noch die beste Vorsorge.


Mit der eigenen Website, einem Unternehmens-Blog, Facebook, Twitter, einem YouTube Kanal, einer Wikipedia Seite, Google+, Yelp und anderen kann man schon relativ viel abdecken. Diese Kanäle sollten gut optimiert und regelmäßig bewirtschaftet werden, um mit der Zeit die nötige Autorität für starke Platzierungen zu bekommen.